Morgenerst

Rebekka Degott

Quickinfo

  • Ausstellung vom 20. August 2020 bis  10.1.2020
  • Öffnungszeiten – werktags 10 – 18 Uhr
  • Ort: HUB31, Hilpertstr. 31, 64295 Darmstadt – Raum
  • Anreiselink
  • kostenfrei

Mit viel Sinn für das Komische, Kuriose und Zufällige belebt Rebekka Degott eine Welt außerhalb ihrer selbst, in einer Zukunft, die ebenfalls unsere Vergangenheit ist als auch eine Zukünftige sein könnte.
In Kombination mit Bildtiteln schafft die Künstlerin eine dadaistisch-assoziativ geprägte Erzählform aus grafischen Elementen und kosmischen Objekten. Objekte, die sich im Raum geirrt zu scheinen haben und Banales das neue Spannung erhält.
Ansätze zu Geschichten, die abbrechen, assoziativ weiterführen, erneut abbrechen, woanders wieder ansetzen, erzählen uns von einer Welt, in der unser Planet nicht mehr existiert.
Was sie antreibt, ist die Neugier auf eine Gegenwart, die ohne sie existiert, die vor ihrer Geburt beziehungsweise nach ihrem Tod stattfindet. Zeit und Raum sind dabei die Konstrukte, die zulassen, dass sie alles miteinander verbindet. Dieser Raum der uns zukünftig ein neues Zuhause sein soll, aber all unser Gewohntes nicht kennt – schwerelos, lautlos, farblos.

In einem Konstrukt aus Wandbemalung und gerahmten Zeichnungen wird der Raum untersucht. Der Raum zwischen uns, zwischen uns und dem All, das All die Erde umgebend und weiter. Illustrationen einer anderen Welt werden gemischt mit wissenschaftlichen Thesen die unsere Idee der Wirklichkeit bilden. Rhythmische Muster und harmonische Kombinationen – die Grundlage allen Lebens.

Rebekka Degott

Illustratorin und Grafikdesignerin
Lebt in Darmstadt, allerdings nur im echten Leben – in ihren Illustrationen, ist sie gerade Raumfahrerin und im All unterwegs.
2005 Mediengestalterin für Digital und Printmedien
2015 Diplom zur Grafikdesignerin

Ihre künstlerische Laufbahn startete mit Oneliner-Zeichnungen die sie später als Straßenkünstlerin in Lissabon ausstellte und verkaufte.
Es folgten neben Wandgemälden, kleine Ausstellungen, die den Stil weg von einer ausschließlichen Liniendarstellungen, zu einer Mixtur aus Linien, Flächen, geometrischen Figuren und Objekten führte. Aktuelle Arbeiten verfolgen bereits einen dystopischen Ansatz unserer Gesellschaft und werden noch weiter den »Raum« außerhalb unseres Planeten und deren Absurditäten untersuchen.

www.rebekka-degott.com